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14/02: rodriguez pass

... alles was runtergeht, muss auch mal wieder raufgehen... und nachdem wir die letzten stunden hauptsaechlich bergab gegangen sind, kams dann auch genau so. und ja, es war anstrengend, nachdem wir doch schon knapp 3.5-4h unterwegs waren.

aber was soll ich sagen, es war es sowas von wert: nachdem wir kurz durch buschland, vorbei an netten natuerlichen pools, aufgestiegen sind hat sich ploetzlich ein eine richtige barriere vor uns aufgetan - samt spektakulaerem wasserfall. nie haette ich gedacht, dass wir da hinaufkommen koennen - und doch gab es einen wirklich aussergewohnlichen weg entlang der klippe, und innert einer halben stunde waren wir oben. und dann erst die aussicht, schon von unterwegs aber auch von ebendort. kein wunder, dass auch der wanderfuehrer von einer 5-sterne wanderung berichtet hat...

danach haben wir uns noch entlang der klippe zurueck zum auto bewegt und so den kreis geschlossen. ich wuerde sagen, dass die wanderung jedenfalls in den top 3 fuer uns hier in australien ist, gemeinsam mit dem track in den cradle mountains und natuerlich dem hollow mountain in den grampians.

hier noch die bilder,

bis bald,
euer K



04/02: grand canyon...

nein, nicht der. der andere. in den blue mountains. bei uns ums eck.
wir sind ja viel unterwegs, aber in die usa muessen wir derweil eher nicht ;)

also, auch in den blue mountains gibt es einen grand canyon. der ist zwar nicht so gross wie sein gegenueber im land der unbegrenzten dummheiten, aber auch absolut sehenswert und vor allem durchwandernswert. und genau das haben wir getan, und zwar im letzten november (... ich bin mal wieder spaet dran). die fahrt ist ja nicht weit (gerade mal 2h), und an dem tag waren wir auch extra frueh unterwegs, weil wir auch noch den rodriguez pass machen wollten (was wir auch getan haben, dazu aber mehr beim naechsten update).

so sind wir also losgestapft, und weil es eben die blue mountains sind ging es erst mal lange bergab entlang eines sehr netten schattigen weges. unterwegs haben wir die wirklich spektakulaere natur genossen - und einen ganzen haufen flusskrebse gesehen, die im kristallklaren wasser vorzueglich gedeihen. apropos kristallklares wasser: auch wir konnten bei den schoenen pools nicht widerstehen und haben uns zwischendurch erfrischt, bevor es weiter bergab in die talsohle ging. ebendort war es dann eine ganz andere welt, und trotz fluss ein ganzes stueck trockener. schon da waren wir ganz begeistert von unserem ausflug, aber ein highlight sollte noch kommen...

hier mal die bilder

bis bald
euer
K



27/01: austria!

Wie zuletzt berichtet ging es zuletzt in australien recht hektisch zu - auch weil ich kurzfristig einen job mit startdatum in 10 tagen (vor weihnachten) bekommen habe. gekommen ist es dann zwar anders, aber weil ich sicher nicht wie geplant im jaenner nach oesterreich kommen konnte, hab ich spontan gebucht und bin am selben tag noch abgeflogen

natuerlich hat das die reiseplanung so ziemlich verunmoeglicht, weil ich mit niemandem in oesterreich telefonieren konnte (war ja mitten in der nacht). das habe ich dann bei meinem zwischenstopp in peking nachgeholt, wo ich ganze 7h aufenthalt hatte (kurzfristig waren keine guten fluege mehr verfueg-/bzw -leistbar.). dort habe ich dann beschlossen, dass ich das erste wochenende in vorarlberg verbringen werde. dummerweise bin ich aber in wien gelandet, und daher blieb auch wieder nur einen moeglichkeit: mietwagen. in der hoffnung, dass der flo mich in muenchen aufnehmen kann (die ganze fahrt haette ich nie geschafft), hab ich dann auch das gebucht. in wien angekommen gings dann gleich in richtung muenchen (der flo hatte zeit :) - wobei die fahrt alles andere als angenehm war. nach wenig schlaf und 30h reise noch 4h im auto ist echt nicht lustig. ich hab mehrere pausen gebraucht inklusive powernap, aber schlussendlich war ich dann da. belohnt wurde ich mit einem schnitzel und natuerlich sehr netter gesellschaft, und am nachsten morgen mit einem traditionellen weisswurschtfruehstueck. dann gings auch schon weiter in richtung heimat. dort habe ich dann zuerst die familie in dornbirn besucht, und bin dann beim peter auf einen drink vorbei. dort hat sich dann auch noch der christian dazugesellt, bevor es weiter zum punschkochen nach schruns ging. ein paar stunden spaeter waren wir dann wieder beim peter und haben bis um 4 in der frueh karten gespielt. das war mein erster tag...

 

in der tonart gings dann auch weiter... ich hab mich echt bemueht so viele wie moeglich zu treffen, diesesmal auch den guenter mit familie, und natuerlich alle daheim inklusive meiner kleinen nichte bevor es wieder richtung wien ging. ebendort hatte ich auch volles programm mit 2-3 besuchen pro tag, inklusive einer ziemlich heftigen weihnachtsfeier bei puls 4 (danke christoph und vanessa fuers hineinschmuggeln). und auch zum tarokieren hab ichs nochmal geschafft... bei der gelegenheit auch danke an den niko, der mir wieder sein buero als schlafstelle ueberlassen hat. einzig ein besuch in graz ist sich diesesmal nicht ausgegangen, aber das waere auch zuviel fuer effektiv 8 tage in oesterreich geworden.

zurueck gings dann via hong kong, aber leider hatte vor ort niemand zeit - und ich somit einen tag zum alleine tot schlagen. und obwohl ich eigentlich extrem muede war hab ich dann doch die stadt erkundet und bin insgesamt 25km zu fuss unterwegs gewesen... logischweise wurde dann in australien erst mal gerastet, aber nicht fuer lange: der weihnachtsausflug stand vor der tuer. davon beim naechsten mal mehr -

derweil gibts hier die bilder

bis dann

euer K



13/01: northern queensland - das finale

so, im letzten teil dieses ausflugs gehts nun um die gegend zwischen cairns und cape tribulation.

meinen camper hatte ich zwischenzeitlich abgegeben, und leider war gerade keine andere relocation verfuegbar, wodurch ich erst mal in cairns festgesessen bin. dummerweise hatte ich bezueglich der jobgeschichten in sydney nichts gehoert, dh selbst wenn was verfuegbar gewesen waere haette ich das wohl nicht machen wollen. darum war erst mal cairns angesagt, aber dann auch wieder nicht – wir waren ja erst letztes jahr dort, und nachdem ein mietwagen gleich teuer wie ein platz im 6-bett zimmer war, hab ich mich spontan fuer 3 tage im mietwagen entschieden :)

der freundliche mensch bei der autovermietung (ein einheimischer, ganz was seltenes dort oben) hat mich dann auch mit einigen tips und vor allem einem richtig grossen auto versorgt (in dem ich dann auch 2 naechte verbracht habe). dazwischen bin ich ziemlich wild durch die gegend gegondelt und habe es bis hinauf nach cape tribulation geschafft.

neben der natur war besonders eine begegnung in mossman erwaehenswert. Ich hab dort gemuetlich diniert und wurde von einer einheimischen angesprochen; im laufe des abends hab ich dann einen ganzen haufen ihrer freunde kennengelernt (alles aborigines), um dann schlussendlich gemuetlich auf der strasse sitzen casket-wein mit ihnen zu trinken. das ganze war ziemlich surreal, speziell weil einige ziemlich gebrochene existenzen (alcohol, ice) dabei waren… was bleibt ist meine erste richtige konversation mit einheimischen in 4 jahren australien, und ein ziemlich schwerer kopf am naechsten tag

apropos naechster tag: den hab ich mehr oder weniger im garten sitzend verbracht, und ganz anders als sonst ohne viel anzuschauen. dieses ruhige innehalten ist sonst nicht so meines, aber war an dem tag genau das richtige. ziemlich zentriert hab ich dann auch endlich nachrichten aus sydney bekommen: ich war ganz knapp an meinem wunsch-job dran, aber wurde leider nur 2. sieger. nachdem ich sonst nichts in der pipeline hatte, hab ich mich dann entschieden nicht weiter zu urlauben und zurueck nach sydney zu fliegen. ich wollte die zeit kurz vor weihnachten nutzen, um was zu fixieren – typischerweise tut sich naemlich im jaenner am job markt gar nichts, und ich wollte nicht bis ende februar stehen. im nachhinein kam dann alles ganz anders: tatsaechlich tut sich jetzt im jaenner schon sehr viel, und kurz nach meiner rueckkehr (montag) hatte ich einen job (mittwoch). zwar ists finanzwesen, und nur ein kurzer vertrag, aber das passt mir eh ganz gut. und weil das thema arbeitssuche damit erledigt war, hab ich mich entschieden nach oesterreich zu fliegen. und zwar am selben tag :)

dazu spaeter mehr, hier noch die ziemlich gruenen bilder aus dem noerlichen queensland

alles liebe

euer K



09/01: ...vom strand in bowen zum zuckersuessen tully

so, weiter gehts entlang der kueste... ich hab mich entschieden, die touristischen hochburgen eher auszulassen (i.e. airlie beach) und mich stattdessen auf die weniger besuchten flecken konzentriert. dazu gehoert u.a. auch bowen, eine kleine kommune direkt am wunderschoenen strand (und unweit des highways). die straende dort oben suchen wirklich ihresgleichem, wobei wir aber leider langsam in die taifun region vorstossen - und ehrlich gesagt bin ich mir aus nicht sicher, ob es ausser strand/wasseraktivitaeten dort viel zu tun gibt...

sehr nett, aber leider nicht im bild, war ein unweit von townsville gelegener rockpool mit angeschlossenem camping. dort hab ich einen sehr netten abend mit deutschen touris verbracht, bevor es weiter nach townsville und darueber hinaus ging. in der gegend waren wir ja erst letztes jahr, aber leider war ich ohne claudia unterwegs... wodurch ich mehr oder weniger am ersten abend beim identen campingplatz vom vorjahr gelandet bin. gluecklicherweise hat das wetter gepasst, was zu ein paar sehr schoenen schnappschuessen am abend sowie zum sonnenaufgang gefuehrt hat. 

und weil ich dort oben schon unterwegs war, hab ich mich dann relativ schnell weiter noerdlich bewegt - und glueck gehabt. letztes jahr hatten wir fuer die zuckermuehle in tully keine zeit, aber heuer war ich genau zur richtigen zeit vor ort und hab mich in einer kleinen gruppe durch das werk fuehren lassen. ueberraschenderweise ist das ganze eine ziemlich dreckige geschichte und passt so gar nicht ins bild der lebensmittelindustrie. informativ war die fuehrung aber allemal, auch weil die fabriken im nebenjob kleine kraftwerke sind: der ganze abfall (biomasse) wird naemlich verbrannt, was mehr als genug energie fuer die produktion sowie einen ganzen haufen extra-strom herstellt. summa sumarum ca. $2 mio pro jahr ueberschuss. dumm nur, dass die zuckerfabriken (wie auch hier) typischerweise im ortszentrum stehen. und ausser dem rauch macht das ganze auch noch einen ziemlichen laerm..

hier die bilder

beim naechsten mal gibts dann den abschluss der reise

 



05/01: und noch ein roadt trip: brisbane nach cairns!

so, erst mal ein frohes neues jahr!
bei mir war zum ausklang des letzten noch relativ viel los, und ich werde euch gerne haeppchenweise ueber die naechsten updates auf den neuesten stand bringen... 

den letzten roadtrip (perth - adelaide) musste ich ja recht kurz halten, weil ich in sydney einen wichtigen termin hatte - und zwar meinen staatsbuergerschaftstest. nach knapp ueber 4 jahren im land bin ich zwischenzeitlich berechtigt, dafuer anzusuchen; bevor ich das gemacht habe, war allerdings noch die erlaubnis aus oesterreich einzuholen... doppelstaatsbuergerschaft ist fuer oesterreicher naemlich eigentlich nicht moeglich, wird aber in ausnahmefaellen genehmigt. und ich bin eine ausnahme (laaaange geschichte).

den test hab ich uebrigens bestanden, und bis in ein paar wochen sollte ich herausfinden, ob mich denn die australier (auch) wollen. dann gibts noch eine zeremonie (ein paar monate spaeter), und dann ists dann auch soweit :) aktuell bin uebrigens nur ich soweit vorgedrungen, claudia arbeitet noch an ihrem antrag zur gewaehrung einer ausnahme. 

nach dem test war ich ein paar tage in sydney und hab mich hauptsaechlich auf ein jobinterview vorbereitet; das hab ich dann auch erfolgreich absolviert, und weil es dort ziemlich gut aussah hab ich mich dann wieder auf die reise gemacht. diesesmal von brisbane nach perth, wieder im (gottseidank kleineren) camper und diesesmal zum absoluten null-tarif. 

die reise habe ich in ein paar etappen aufgeteilt; im ersten teil gehts vom suedlichen queensland bis knapp in die mitte - und am anfang genau auf der route, auf der wir ende 2014 mit johannes unterwegs waren. spaeter habe ich dann einen sehr guten abstecher nach eungella gemacht (ca. 1h landeinwaerts von mackay), wo ploetzlich kleinere berge das sonst ziemlich flache gelaende bereichern. dort oben hats mir besonders gefallen, auch wegen dem kuehleren klima im vergleich zur bruetenden hitze ueberall anders

hier die bilder

mehr dann beim naechsten mal!
machts gut,
euer K



14/12: der november

bevor es dann beim nachsten mal wieder mit einem roadtrip weitergeht (von brisbane nach port tribulation, soviel sei schon verraten), hier noch der rest vom schuetzenfest - sprich alles was im november noch so los war (stimmt uebrigens nicht, wir haben noch eine tolle wanderung unternommen, die kommt dann auch separat)
 
auf der rueckreise von melbourne haben wir sydney in der abenddaemmerung ueberflogen. claudia hat den ausloeser gar nicht mehr loslassen koennen... :)
 
daneben haben wir bei herrlichem fruehsommer-wetter eine performance bei den carriage works bewundert (nur 1 von insgesamt 6h lang - in der prallen sonne..), und auch beim newtown festival waren wir wieder dabei. jetzt schon das 5. mal... unfassbar, wie die zeit vergeht. und dann hab ich noch ein auto gekauft... war ein bisschen eine schnappsidee, aber die kiste ist eigentlich ganz gut und wird vielleicht sogar behalten (der plan war gewinnbringend verkaufen, mal sehen ob das noch was wird...)
 
so, hier die bilder 
 
bis bald!
euer K


10/12: roadtrip teil 2

so, ich bin immer noch auf dem weg nach adelaide, aber die ganz groesse strecke ist bereits hinter mir. zwishenzeitlich bin ich aus westaustralien draussen und in suedaustralien. hier habe ich mir dann mehr zeit gelassen - auch, weil es einfach mehr zu sehen gab. und ich habe die regeln des vermieters einfach mal missauchted und auch die eine oder andere unbefestigte strasse befahren - z.b. um seltene seeloewen (gaaaaanz klein im bild) zu sehen. ebendort bin ich dann fast ein bisschen zu abendteuerlustig geworden und mit meinem gefaehrt fast im sand stecken geblieben... aber ich habs dann doch geschafft.
 
landschaftliche sehenswuerdigkeiten habe ich auch entdeckt, z.b. alte gesteinsfomationen (sie nennen sie haystacks, also heuhafen), und ich hab nun nach dem uluru (oder ayers rock) auch den 2. groessten monolithen in australien gesehen - den mount wudinna. und diesesmal durfte ich sogar hinauf :)
 
weiterhin hab ich dann einige kuestenstaedtchen besucht; zu meiner ueberraschung waren die alle sehr adrett und herausgeputzt - viel geld wurde durch den resourcen boom der vergangenen jahre investiert. leider leben die staedte aber hauptsaechlich von den minen, und mit sinkenden rohstoffpreisen schauts aktuell eher schlecht aus. so koennte man nun dort wirklich guenstig haeuser kaufen, aber es gibt eben leider keine arbeit... das alte leiden, warum es immer mehr leute nach melbourne und sydney zieht. mit der abhaengigkeit von den resourcen tut sich australien wirklich nichts gutes und man fragt sich, warum nicht in andere bereiche mehr investiert wird...
 
bevor ich schliesslich in adelaide meine reise beendet habe (mit verspaetung... mein flug wurde gecancelled) gings noch nach port pririe. die stadt wuerde sich zum leben anbiete, super infrastruktur und nur 2h von adelaide entfernt (in australien ist das ums eck). wenn da nur nicht die bleischmelze waere... keine rosen ohne dornen.
 
so, das wars mit dem, oder besser gesagt, diesem roadtrip. es kommt naemlich noch ein anderer... 
 
hier die bilder
 
bis bald, euer K


06/12: roadtrip durch den nullarbor

zuletzt war ich sehr viel unterwegs... warum? weil ich mich mal wieder beurlaubt habe und mir eine berufliche auszeit goenne. zwischenzeitlich habe ich aber wieder entschieden, etwas ernsthafter nach der naechsten option zu suchen (auch weil mir gerade 2 jobs knapp durch die lappen gegangen sind. aber das ist eine andere geschichte)
 
zurueck zur reiserei: der 15. november war mein letzter arbeitstag, und passenderweise hatte ich an diesem abend bereits im jaenner einen oneway flug nach perth gebucht (wirklich zufall). leider stand bis zuletzt nicht fest, ob ich die reise auch wirklich antrete, darum konnte dann die brav arbeitende claudia leider nicht mit :( 
so ging es fuer mich alleine los, und kurz nach mitternacht hat mich dann dylan in perth aufgelesen; eine kurze nacht spaeter war ich dann schon mit reiseplanungen beschaeftigt. ein relocation drive (also ein auto ueberstellen) war das ziel, idealerweise in den norden nach broome. das gabs dann aber nicht (mehr), und darum habe ich mich spontan zu einer fahrt nach adelaide entschieden - ich wollte eh schon immer den nullarbor (= gebiet mit keinen baeumen) durchqueren, also warum nicht :) dylan hat dann noch bei der reiseplanung geholfen und mir sehr zu meiner ueberraschung zum schluss noch einen golfschlaeger und einer paar baelle ueberreicht... dazu spaeter mehr.
 
gegen mittag habe ich mich dann verabschiedet und meinen camper uebernommen - ein riesenschiff mit allem (inklusive klo und dusche...). und dann gings auch schon los, allerdings leider durch ein ziemliches sauwetter... um dann nur 8h spaeter (...) in esperance einzutreffen. tatsaechlich hatte ich nur 5 tage zeit (musste am 22. wieder in sydeny sein), darum mussten am anfang ein paar kilometer gemacht werden. insgesamt sind es dann uebrigens fast 3000 geworden...  
zu sehen gab es ehrlich gesagt nicht viel, ausser verdammt vielen weizenfeldern. esperance selber war dann zwar sehr nett, aber bei 16 grad und regen nicht wirklich spannend. drum habe ich mich dann weiter durch die botanik gekaempft und dann schliesslich den golfschlaeger zum einsatz gebracht. also, was ist hier los: entlang einer strecke von knapp 2000km gibt es hier den laengsten golfplatz der welt. alle paar 100 km kommt ein loch, typischerweise neben einem roadhouse; gedacht ist das ganze natuerlich als gag, aber es sind doch immer wieder gute pausen - und informativ ist es auch. so hab ich zb. mein erstes loch dort gespielt, wo vor einigen jahren skylab (eine raumstation) abgestuerzt ist :)
das ganze war wirklich unterhaltsam, weil es sonst wie gesagt nicht viel gibt - ausser natuerlich der laengsten geraden australien, die knappe 150km lang ist. ja genau, 150km (oder ca. 90min) gerade aus. kein knick, keine kurve, nix. 
 
zeitweise fuehrt die strasse auch der kueste entlang - und die ist wirklich spektakular. leider konnte ich mit meinem schiff nicht weiter vordringen, weil die strassen unbefestigt und mir daher das befahren verboten ist. und ehrlich gesagt waere das auch nicht gegangen mit meinem 3t schiff ohne allrad.
 
ach ja, und am tag 3 hab ich das windradmuseum entdeckt; die dinger wurden frueher zum betrieb von wasserpumpen (-> bewaesserung) eingesetzt, werden heutzutage aber von solarbetriebenen pumpen ersetzt. apropos solar: nicht eines der roadhaeuser auf der strecke hatte solar. stattdessen kam der strom von zeitweise bis zu 3 generatoren... eigentlich unfassbar. 
 
hier die bilder
 
mehr dann beim naechsten mal!
 
bis dahin alles liebe,
euer K